Über die Kirmes
Ein Fest mit jahrhundertealter Tradition – und in Thüringen lebendiger denn je.
Woher kommt das Wort?
„Kirmes“ ist die Kurzform von Kirchmesse: Ursprünglich feierte man jedes Jahr den Weihetag der eigenen Dorfkirche. Aus dem kirchlichen Anlass ist über die Jahrhunderte ein Dorffest geworden, das heute vor allem von Kirmesgesellschaften und Vereinen getragen wird.
Viele Namen, ein Fest
Je nach Region heißt die Kirchweih anders: In Thüringen und Sachsen sagt man Kirmes oderKirmse, in Franken Kerwa oder Kärwa, in Hessen und der Pfalz Kerb oder Kerwe, in Bayern Kirta, in Österreich Kirtag, in der Schweiz Chilbi und in den Niederlanden Kermis.
Wie wird in Thüringen gefeiert?
- Kirmesgesellschaft – meist junge Leute aus dem Ort, die das Fest organisieren, oft mit Kirmesburschen und Kirmesmädchen in Tracht.
- Kirmesbaum – wird zum Auftakt aufgestellt und geschmückt.
- Kirmestanz – der Höhepunkt am Abend, mit Band oder DJ, oft im Festzelt oder Saal.
- Ständchen & Umzug – die Gesellschaft zieht durchs Dorf und besucht die Einwohner.
- Kindertanz – der Nachmittag für Familien.
- Frühschoppen – Musik und Bier am Sonntag- oder Montagvormittag.
- Kirmesbeerdigung – zum Abschluss wird die Kirmes symbolisch „begraben“, bis zum nächsten Jahr.
Wann ist Kirmes?
Die Saison reicht von Ostern bis in den November. Die meisten Kirmesfeste in Thüringen finden im September und Oktober statt. Alle Termine ansehen →
Über diesen Kalender
Der Kirmeskalender Thüringen sammelt die Termine der Kirmesgesellschaften an einem Ort – damit niemand mehr fünf Facebook-Gruppen und drei Aushänge braucht, um zu wissen, wo am Wochenende Kirmes ist. Die Termine stammen von den Kirmesgesellschaften selbst und aus öffentlichen Ankündigungen; was der Veranstalter bestätigt hat, ist mit einem Häkchen markiert.
Eure Kirmes fehlt oder ein Termin stimmt nicht? Sagt uns Bescheid.